Geschäftsbedingungen

1. Die Versteigerung erfolgt im Auftrag Dritter.  Die Ausrufpreise sind Mindestpreise. Gebote zum Ausrufpreis sind möglich, haben aber meist wenig Aussicht auf Erfolg. Der im Katalog hinter dem Schrägstrich angegebene zweite Betrag ist als Hilfe für den Käufer gedacht. Er stellt den aktuellen mittleren Marktwert dar (Phantasiepreise einiger Weinanbieter sind nicht berücksichtigt). "Bestens"-Gebote werden bis zum 5-fachen Limit berücksichtigt. Es steht dem Versteigerer frei, Gebote abzulehnen, ohne dafür Gründe anzugeben.

2. Steigerungsskala: Fr. 100.– bis 300.– (10.–), 300.– bis 1000.– (20.–), 1000.– bis 3000.– (50.–), 3000.– bis 10’000.– (100.–) und über 10’000.– (500.–). Allfällige Zwischengebote können auch niedriger sein als die proklamierten Steigerungsschritte.

3. Über die Reihenfolge, die Zusammenlegung und den evt. Rückzug von Losen entscheidet der Versteigerer.

4. Den Zuschlag erhält der Meistbietende; schriftliche Gebote haben den Vorrang in der Reihenfolge des Post-, Fax- oder Email-Eingangs. Schriftliche Gebote werden streng Interesse wahrend vertreten.
Wenn Sie z.B. Fr. 800.– eingeben, das nächsthöchste Gebot (schriftlich oder im Saal) aber bei Fr. 380.– liegt, so erfolgt der Zuschlag zu Fr. 400.–. Bei Unklarheiten entscheidet der Versteigerer.

5. Zum Zuschlagspreis kommen pro Lot 12% Kommission und Fr. 10.- Handling-kosten sowie auf das Rechnungstotal 8 % MwSt. hinzu.

6. Der Zuschlag verpflichtet zur Abnahme. Die (Voraus)-Rechnung für die ersteigerten Lose ist innert 10 Tagen ohne jeden Abzug zu bezahlen. Bei Nichtabnahme entscheidet der Versteigerer, ob er mit einem Reuegeld in der Höhe von 20% des Zuschlagpreises einverstanden ist, oder Erfüllung des Kaufvertrages auf rechtlichem Weg verlangt. Zwei Wochen nach Rechnungsdatum erfolgt der Einzug auf dem Rechtsweg unter Kostenfolge (Fr. 10.– pro Mahnung und Verzugszins 1% pro Monat).

7. Der Beschrieb der Lose erfolgt nach bestem Wissen und Gewissen mit bestmöglicher Sorgfalt (S.E.&O.); für allfällige Druckfehler haftet die Weinbörse nicht. Für alle zur Versteigerung gelangenden Weine wird die Gewährleistung von Seiten der Versteigerin wegbedungen. Ohne besonderen Vermerk kann angenommen werden, dass sich Pegel, Etikett und Kapsel in gutem Zustand befinden (wobei ein 30/40-jähriger Wein nicht ladenfrisch auszusehen hat und mit Füllniveau TS als perfekt angesehen werden darf). Offensichtliche Mängel können bis spätestens 3 Wochen nach der Auktion angemeldet werden. Erfolgt bezüglich Anzweiflung der Originalität einer Flasche seitens Käufer/Steigerer Regress, so wird die Flasche dem Einlieferer zurück erstattet und der Netto-Zuschlagpreis plus Transportkosten von der WB Weinbörse AG beim Einlieferer eingefordert.  

8. Organisation, Leitung, Aufruf, Zuschlag, Protokollieren, Einzug des Erlöses, Herausgabe des Gutes und Abrechnung mit den Auftraggebern obliegen unter Vorbehalt der Entscheidung von Streitfällen dem Versteigerer. Für dessen Handlung haften weder der Stadtammann, noch dessen Vertreter, noch Stadt oder Kanton des jeweiligen Austragungsortes. An Versteigerungen in Zürich ist jeweils ein Mitglied des Stadtammannamtes zugegen.

9. Dem Steigerer ausgehändigte Lose bleiben bis zur vollständigen Bezahlung anvertrautes Gut. Zustellung per Camion, Vinolog oder Post erfolgt auf Wunsch und gegen Selbstkosten. Die Weine können an den aufgeführten Daten in unserem Lager: Weinbörse, c/o Rhenus Contract Logistics AG, Fegistrasse 5, 8952 Spreitenbach gegen Postquittung oder Bankbestätigung abgeholt werden. Für die Lagerung nicht abgeholter Weine kann die Versteigerin eine Lagergebühr verrechnen. Beachtung ausländischer Zoll- und Devisenvorschriften usw. ist Sache des Erwerbers. Die Versteigerin lehnt die Verantwortung für Folgen wegen Zuwiderhandlung ab.

10. Es gelten im Übrigen die branchenüblichen Bedingungen sowie die kantonalen Bestimmungen laut OR.

Erfüllungsort und Gerichtsstand sind für beide Teile Goldau (SZ).